Achtsamkeit

Achtsamkeit

Für viele Menschen die einen Gegenpol zu ihrem stressvollen Alltag suchen, wird die Achtsamkeit (engl. mindfulness) als eine bestimmte Art der Aufmerksamkeit und durch ihren besonderen Wahrnehmungs- und Bewusstseinszustand erlebt.

Die buddhistischen Lehre und Meditationspraxis der Achtsamkeit

In historischen Schriften betrachtet vor allem die buddhistischen Lehre und Meditationspraxis, die Achtsamkeit als eine Persönlichkeitseigenschaft, sowie als Methode zur Verminderung der Leiden. Durch den Einsatz moderneren Psychotherapiemethoden ist das Üben von Achtsamkeit ebenfalls bekannt geworden.

Sicht der Feldenkrais-Methode

In den Original Feldenkrais Lektionen nutzen wir statt Zielorientierung, die Aufmerksamkeit für den Prozess und Spielen als Mittel zum Lernen.

Bei einer zielgerichteten Tätigkeit wird die Aufmerksamkeit vor allem auf die Differenz zwischen dem noch nicht erreichten Ziel und dem Stand der Dinge gelenkt, wie er bereits erreicht sein könnte. Es gibt nur sehr wenige Hinweise, wie man vorgehen muss, um diese Diskrepanz zu verringern. Im Gegenteil, wenn man die Aufmerksamkeit auf den Prozess lenkt, könnte man daran denken, alternative Wege auszuprobieren. Außerdem, indem man das Ziel nicht ständig im Auge hat, könnte man Ernsthaftigkeit und sogar emotionalen Inhalt aus dieser Tätigkeit entfernen. Das eröffnet die Möglichkeit, sich damit spielerisch zu identifizieren. In gewisser Weise erinnert diese Art des Lernens an das frühkindliche Lernen.

Marc Reese schrieb in seiner Biografie: Feldenkrais Jiujitsu-Training brachte ihn auf den Weg zu einer emotionalen Reife, ein Weg, der die Achtsamkeit eines Kriegers erfordert.

Aus meiner Sicht hat Dr. Feldenkrais nie Achtsamkeit unterrichtet, allerdings vermuten viele Menschen das Prinzip in seinen Lektionen.

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